THOMAS HOUF

THOMAS HOUF

Aufbrechen, Ausbrechen, Neues erfahren.

Es gehört immer einiges dazu bevor man sich das erste Mal aufmacht, seine gewohnte Umgebung, seinen Alltag zurücklässt, aufbricht ins Unbekannte, sich von seinen vermeintlichen Sicherheiten, einem Zuhause, seinen Freunden und der Familie löst, sich treiben lässt und wirklich beginnt auszubrechen.

Nicht jedem ist diese Kraft und dieser Mut gegeben. Nicht jeder will direkt die ganze Welt erkunden, aber der erste Schritt aus diesem Alltagstrott herauszukommen, fällt doch vielen schwer. Ja, manche sehnen sich nach Abenteuer, manche sehnen sich auch nur nach einer zeitlich befristeten Auszeit. Wollen noch mal was erleben, etwas von der Welt sehen.

Es ist gar nicht wichtig, wie weit man fährt, vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig, wie lange man wegfährt. Wichtig ist nur, dass man die Welt – sie beginnt wirklich direkt vor deiner Haustüre – durch etwas Abstand auch mal von der anderen Seite betrachtet.

Wir wollen mit der ABENTEUER WELT Träume wecken und Träume erfüllen, helfen dass Du deine Träume, deinen Traum einer Reise verwirklichen kannst. Lust machen, inspirieren und motivieren.

Die Entstehung der Abenteuer Welt.

Jede Geschichte hat ihren Ursprung. Über 25 Jahre betrieb ich in Köln eine Restaurationswerkstatt und ein Antiquitätengeschäft. Dann kam für mich der Zeitpunkt, an dem ich sagte: Mir reicht’s.

Mit einem Motorrad wollte ich bis ans Ende der Welt fahren. Abhauen und mal schauen, wie weit ich komme. Zuerst verhalten und vorsichtig nannte ich meine Reise deshalb „Richtung China“ – denn ich wusste nicht, wie weit ich kommen würde.

Ich konnte mir nichts schwieriger vorstellen, als bis zur chinesischen Grenze zu gelangen. Unbekannte Länder wie Tadschikistan und Kirgistan, eisige Gebirge und Pässe über 4600m, unbekannte Sprachen, brutal heiße Wüsten, Länder, die man nur im Transit bereisen durfte wie Turkmenistan und der gefürchtete Iran rangen mir den Schneid ab.
Ich konnte keine der Sprachen, kannte keine der Länder.

Der Start war schwierig. Als meine Reise begann, nahm ich Abschied von meiner Familie, Freunden und übergab meine Firma vollständig an meine Mitarbeiterin.
Das Mobiltelefon ließ ich bei Freunden zurück. Lange zweifelte ich, machte mir Sorgen und Gedanken. War diese anstehende Reise eine Flucht oder eine Suche für mich?
Oder ein Aufbruch in eine neue Zukunft. Meine Reise Richtung China brachte mir Ruhe und Zuversicht, ich erfuhr neue Inspirationen für mein Leben. Es war wie „in Klausur gehen“.

Davon, was mit einem geschieht, wie es einem geht, wie ich mit der Einsamkeit umgegangen bin, davon erzähle ich in meinem Vortrag Richtung China.
Ja und dann kamen Fragen auf mich zu: wie hast Du das angestellt, wie hast Du Dich informiert, wie hast Du das geschafft?
Und Antworten habe ich gehört wie: Ich könnte das nicht, ich könnte das nicht schaffen, ich traue mich nicht, bei mir geht das nicht.

Und das stimmt nicht. Jeder kann das.

Und darum geht es auf der ABENTEUER WELT. Ich will die Menschen zusammenbringen, ein Treffen von Reiseenthusiasten, von Träumern, Sehnsüchtigen und Visionären und ein Treffen von Freunden der kleinen und großen Abenteuer. Aber wir wollen auch den Erholungssuchenden.

Wir wollen mit unseren Vorträgen Träume wecken.Träume von fernen Zielen, wilden Tieren, fernen Ländern, Kulturen und Emotionen.Vorurteile abbauen, euch unterhalten.

Mit unseren Reiseveranstaltern, den Ausrüstern, den Herstellern, den Referenten wollen wir Träume erfüllen, leichter machen, euch die Ziele und den Zielen näher bringen.
Euch bewegen, Mut machen, mitnehmen, an die Hand nehmen oder vorausschicken.

Schaut Euch die Welt an, in der Ferne und aber auch hier in der Nähe.
Jede Reise startet mit dem ersten Schritt.

Interview für das Travel Time Magazin von Touratech

Ausschnitt

Thomas Houf ist der Veranstalter der Abenteuer Welt Köln.

Die Red.: Mit 48 Jahren fahren viele gerne Motorrad, aber nicht jeder schließt direkt mit seinem abgestammten Alltag so ab.
Thomas Houf: Auf was ich mich da eingelassen hatte, war mir zuerst nicht bewusst. Doch ich wusste, so wie es war, sollte und konnte es nicht mehr weitergehen.

Die Red.: 5 Monate, 27.000 km und 14 Länder – das war doch schon eine Menge, auf was Du Dich da eingelassen hattest.
Thomas Houf: Das habe und konnte ich vorher nicht absehen. Das war auch zuerst alles viel zu weit weg. Für mich war immer nur der Tag von Bedeutung. Wie weit fahre ich, wo gibt es etwas zu essen, zu trinken, eine Tankstelle und wo ich schlafen werde?

Die Red.: Du bist alleine gefahren?
Thomas Houf: Ja, ich bin alleine gestartet, ich hatte niemanden gefunden, der diese Tour ins Unbekannte mitfahren wollte. Aber unterwegs trifft man dann immer mal auf jemanden, mit dem man ein Stück weiterfährt. Vielleicht war das auch meine erste Erkenntnis – man ist nie sehr lange wirklich alleine. Man trifft Restaurantbesitzer, andere Reisende und man lernt so als erstes Vertrauen, sich zu öffnen und auf Andere zuzugehen –

Die Red.: Erkenntnisse aus deiner Reise?
Thomas Houf: Vieles habe ich gelernt, auch dass man nicht alles glauben sollte – eigene Erfahrungen machen – gefährlich die Weltanschauung von Menschen, die die Welt gar nicht angeschaut haben, sondern nur vom Hörensagen urteilen.

Die Red.: Erfahrungen, die Du auf Deiner Reise gemacht hattest?
Thomas Houf: Einzigartig waren die freundschaftlichen Begegnungen im Iran, Hirten, die ihr Letztes für einen Gast gaben, Nomaden in Kirgistan, die ihr Bett für Dich räumen. Dankbarkeit, Offenheit und ohne Vorurteile. Freunde, die ich in Russland kennenlernte – das war einzigartig.

Die Red.: Vom Möbelrestaurator zum Photographen, heute bist Du der Veranstalter der Abenteuer Welt. Wie kommt so ein Wandel?
Thomas Houf: Die Welt dreht sich unglaublich schnell, vielen Entwicklungen kommt man kaum nach, manche Entwicklungen sind vielleicht auch nicht gut.
Ich möchte neue Ansätze zum Reisen und zum Leben aufzeigen.

Die Red.: Wie stellst Du Dir das vor?
Thomas Houf: Zuerst ist es wichtig, dass Menschen Ihre Erfahrungen selber machen – daher versuche ich nicht nur ihre Träume zu wecken, sondern möchte ihnen auch behilflich sein, ihre Träume zu erfüllen.
Traut Euch – guckt mal, wie der oder die das gemacht haben… Das gehört zum Programm der Abenteuer Welt.

Die Red.: Du hast wirklich namhafte Referenten zusammen getrommelt.
Thomas Houf: Ja da gibt es einige, die lösen nicht nur Sehnsüchte aus – die bewegen Dein Herz. Gunter Wamser und Sonja Endlweber – 20 Jahre dauerte ihr Ritt mit Pferden von Patagonien nach Alaska – deren Geschichte hat mich wirklich tief berührt. Die Reise dauert halt so lange wie sie dauert… Und erst dann kam er zurück. Auf der Abenteuer Welt wird er von seiner Reise erzählen.

Die Red.: Du verstehst Dich auch als Botschafter.
Thomas Houf: Ja, nicht nur Menschen zusammen zu bringen, auch dass wir eine Verantwortung haben als Reisende. Eine Verantwortung, für das, was wir mit uns tragen und bringen, an Eindrücken, die wir in den Ländern hinterlassen, aber auch mit den Erfahrungen, die wir in den fremden Ländern machen, die wir mit zurück nach Hause nehmen. Ein englischer Philosoph, den ich in Kirgistan traf, sagte zu uns Reisenden; Ihr seid Botschafter. Botschafter für Frieden und gegen Vorurteile mit dem, was ihr gesehen habt und erzählen könnt.

Die Red.: Auf wen dürfen wir uns auf der Abenteuer Welt noch freuen?
Thomas Houf: Auf Arved Fuchs – legendär – 35 Jahre Grönland. Und das ist nur ein Teil seiner Abenteuer.
Auf Rüdiger Nehberg – das ist schon mehr ein Lebenswerk, was wir da von Rüdiger zu hören uns zu sehen bekommen.
Aber wir haben auch Länderportraits, Burma und Norwegen, dann Spitzen-Natur-Photographen wie Norbert Rosing und auch David Bittner, eine sagenhafte Reportage. Über 14 Jahre erarbeitete er sich das Vertrauen zu wilden Grizzlies. Einzigartige Nahaufnahmen, unvergleichliche Bilder hat er von diesen Reisen nach Alaska mitgebracht.

Die Red.: Was ist mit den Motorradreisen?
Thomas Houf: Da liegt mein Herz drin, das kommt nicht zu kurz.
Heiko Gantenberg – bekannt als Dr. Notch – hat versprochen, dass er kommen wird. Bekannt für seine ungewöhnliche Reise zu den Tattoos und Tätowierern der Welt. Und Rolf Lange mit seinen Erfahrungen seiner Motorrad-Weltreise. Mir haben gerade Rolfs differenzierte Ansichten zu Ruanda sehr gut gefallen.
Ich freue mich auf beide, ich freue mich auf alle Referenten und ich freue mich darauf, mit allen Mitstreitern in unserem Camp, dem POW WOW, abends am Lagerfeuer den Geschichten zu lauschen, von fernen Ländern zu träumen und gemeinsam ein Bierchen zu trinken.
Seid willkommen, lasst Euch überraschen, es wird für alles gesorgt sein.

Die Red.: Thomas wir sind gespannt, was Du uns in Köln auf der Abenteuer Welt bietest. Wir sind dabei.