THE GREAT ALONE

THE GREAT ALONE

Dokumentarfilm

Samstag, 1.4.2017 | 16:00h

Palladium | Saal II

THE GREAT ALONE ist ein abendfüllender und preisgekrönter Dokumentarfilm, der in der arktischen Wildnis von Alaska gedreht wurde. Er handelt von der inspirierenden Comeback-Geschichte des Hundeschlittenführers Lance Mackey. Von den unbekümmerten Tagen seiner Kindheit an der Seite seines berühmten Vaters, bis zu den Tagen, wo der Krebs versucht ihn zu besiegen. THE GREAT ALONE zieht die Zuschauer jede Meile von Lance‘ emotionaler Reise, bis zum größten Schlittenhunde-Rennfahrer aller Zeiten in den Bann.

murkl logoWer könnte einen Film über ein Musher-Leben, eine Karriere in Alaskas Wildnis, besser transportieren als ein Deutscher, der Alaska mit seiner Musher-Szene kennt wie kaum ein anderer? Florian von Derschau, alias »Murkel«, zeigt auf der Abenteuer Welt Köln erstmalig die amerikanische Verfilmung der Iditarod-Legende Lance Mackey – The Great Alone.

Wenn Sie ihn noch nicht kennen – Der Iditarod ist eins der härtesten Hundeschlittenrennen der Welt. Über 1.000 Meilen kämpfen sich die Musher über hohe Berge, zugefrorene Flüsse und Seen, durch Wälder und eine endlose Tundra von Anchorage bis Nome. Vom ersten Märzwochenende sind die hartgesottenen Fahrer mit ihren Hundeteams neun bis 15 Tage unterwegs. Ein Ausdruck für die Härte des Rennens: Bis heute haben mehr Menschen den Mount Everest bezwungen, als Teilnehmer den Iditarod geschafft haben.
Der einzige Mann, der den Iditarod vier Mal in Folge gewinnen konnte, ist der legendäre Lance Mackey.

Der Dokumentarfilm ist jedoch viel mehr als die Biographie eines Iditarod-Mushers vor der Kulisse der Einzigartigkeit Alaskas. Er erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, Lance Mackey, der sich weder von der schwierigen Beziehung zu seinem Vater noch von einem Krebsleiden oder der Amputation eines erfrorenen Fingers hat bremsen lassen, seinem Leben einen besonderen Sinn zu geben. Bei all der Stärke und Härte schafft er das auch durch die Liebe zu und von seiner Mutter, seinem Vater, seinem Bruder – und vor allem zu und von seinen Hunden. Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich auf dem langen Rennen nicht auch einsam fühlt, antwortet er daher schlicht: »Ganz im Gegenteil, ich genieße diese Rennen, denn ich bin mit meinen besten Freunden unterwegs und tue das, was mir am meisten Spaß macht – Mushen.«

»Ich verstehe meine Hunde besser als alle Menschen, die mir wichtig sind.« Auch diesen Satz hat Lance schon oft gesagt. Florian von Derschau kann das und ihn gut verstehen. Als Handler von Brent Sass, dem Yukon Quest Sieger 2015, hat er insgesamt fast ein ganzes Jahr lang auf dem Hundekennel gearbeitet – und dabei das Leben mit den Hunden, das Training vor dem großen Race miterlebt und lieben gelernt. Jetzt präsentiert er diesen Film und erzählt im Anschluss ein wenig von seinen eigenen Erfahrungen. Mit den Hunden, mit den Menschen, der besonderen Leichtigkeit des Lebensstils in Alaska – und mit der Weite der Natur in diesem noch so unberührten Land.