BEA & HELLE

BEA & HELLE

Bettina Höbenreich & Helmut Koch

360 DEGREES OF FREEDOM

Freitag, 31.3.2017 | 20:30h

Palladium | Saal II

Bettina „Bea“ Höbenreich und Helmut Koch führten ein ganz normales Leben in einem 8 to 5 Job. Sie hatten eine nette, kleine Wohnung und ihre Sommerurlaube verbrachten sie auf kleineren und größeren Motorradtour durch den Mittelmeer-Raum.
Doch die beiden weltoffenen, reiselustigen jungen Oberbayern wollten mehr. Sie wollten die Welt jenseits der europäischen Grenzen, jenseits von Vorurteilen und auch jenseits ihrer gewohnten Komfortzone erkunden.
Sie wollten die Welt mit ihren eigenen Augen erleben, ihre eigenen Erfahrungen sammeln und sich ihre eigene Meinung bilden über ferne Länder, fremde Kulturen und ungewöhnliche Traditionen.

Am 18. Juni 2011 folgten die Beiden schließlich dem Ruf der Freiheit und brechen auf in eine Reise ins Unbekannte, um mit ihren beiden weit über 20 Jahre alten Motorrädern die Welt zu erkunden.
Von ihrer oberbayerischen Heimat ging es auf dem Landweg gen Osten.
Europa hatten Bea und Helmut schnell verlassen und es ging weiter durch Russland, Kasachstan und die Mongolei bis ins ferne Sibirien.
Danach wurden die Motorräder nach Thailand verschifft und die beiden machten sich auf eine gut 7 Monate lange Reise durch Südostasien.

2012 verschifften die beiden ihre Motorräder ein weiteres Mal. Diesmal nach Australien.
Fast 1 ½ Jahre verbrachten Bea und Helmut in Down Under und erkundeten dieses einzigartige Land nicht nur mit ihren Motorrädern. Sie arbeiteten auch mehrere Monate auf einer riesigen Rinder- und Baumwollfarm im australischen Outback, worüber sich nicht nur die Reisekasse der beiden freute. Die spannende aber auch körperlich extrem anstrengende Arbeit ermöglichte den beiden einen tiefen, ungeschönten Einblick in das echte, raue Leben der australischen „Cowboys“ weit abseits romantischer Hollywood-Klischees.

Von Australien ging es nach einem gut viermonatigen Abstecher in das Motorradfahrer- und Kurvenparadies Neuseeland weiter nach Südamerika.
Von Chile aus folgten die beiden Motorradabenteuer der legendären Ruta 40 bis ans Ende der Welt. In Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, war der südlichste Wendepunkt ihrer Reise erreicht. Von nun an sollte es für die beiden nur noch gen Norden gehen.
Über tausende von Kilometern durch karge, vom Wind gepeitschte Pampas, über 5.000 Meter hohe Andenpässe und entlang an den schönsten Stränden.
Sie besuchten weltberühmte Millionenmetropolen und reisten durch einsame, menschenleere Gebiete.
In Bolivien fuhren sie mit ihren Motorrädern über den Salar de Uyuni, den höchsten Salzsee der Welt. In Peru erklommen sie schneebedeckte Gebirgsketten und erkundeten Jahrtausende alte Ruinenstädte, während ihnen die Höhenkrankheit und ein Parasitenbefall schwer zu schaffen machten.
In Kolumbien schließlich wurden sie Zeuge der grausamen Spuren von jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen der schwer bewaffneten staatlichen Armee und aufständischen FARC-Rebellen, die noch heute allgegenwertig sind.

Nach gut 16 Monaten in Südamerika verluden die beiden ihre treuen Motorräder in Kolumbien schließlich auf ein über 100 Jahre altes Segelschiff und machten sich auf die abenteuerliche Überfahrt nach Kuba, wo sie 4 Wochen lang die einzigartige Gelegenheit hatten, dieses faszinierende Land mit ihren eigenen Motorrädern zu erkunden.

Ihr weiterer Weg führte sie über Mexiko und die USA bis hinauf nach Kanada und noch weiter nördlich bis weit in den hohen Norden Alaskas, wo sie ihre Reise durch den amerikanischen Kontinent schließlich beendeten.

Im Oktober 2016 kehrten die beiden Motorradabenteurer nach 5 Jahren und 4 Monaten, in denen sie mit ihren mittlerweile fast 30 Jahre alten Motorrädern über 155.000 km durch 5 Kontinente gereist waren, schließlich nach Deutschland zurück.

Was Bea und Helmut mitbringen von ihrer Zeit als moderne Motorrad-Nomaden?
Tausende Erinnerungen an ferne Länder, exotische Kulturen und einzigartigen Begegnungen, aber auch an Momente der Anstrengung, Entbehrung und Grenzerfahrungen, festgehalten auf mehr als 100.000 außergewöhnlichen Bildern und hunderten Stunden spannendem Videomaterial.

Heute arbeiten die beiden Abenteurer unter anderem als freie Fotografen, Reisejournalisten und Videofilmer und betreiben erfolgreich den Online Shop www.Endurofication.de, in dem sie unter anderem fernreiseerprobtes Motorrad- und Campingzubehör sowie hochwertige Landschafts- und Abenteuer-Fotografien – unter anderem ihr preisgekröntes Gewinnerbild „Million Star Hotel“ – anbieten.

Im Mai 2016 veröffentlichten sie bereits zusammen mit einem befreundeten Reisenden ihr erstes Abenteuer- und Outdoor-Kochbuch „30 TAGE HARTE ARBEIT“, dass die vermeintlich eintönige Camping-Küche revolutioniert und Geschmack und Abwechslung in den Reise-Kochalltag bringt.
Das Kochbuch ist mit seinem einzigartigen Konzept speziell auf die Bedürfnisse von Reisenden – vom Backpacker über Radfahrer und Motorradreisende bis hin zu Overland-Trucks – abgestimmt. Egal ob 14 Tage durchs Heimatland oder mehrere Monate oder gar Jahre um die weite Welt – dieses Kochbuch bringt echte Abwechslung in jeden Camping-Speiseplan.

Nur einen Monat später wurden Bea und Helmut außerdem von der Ted Simon Foundation als Jupiters Travellers ausgezeichnet.
Die The Ted Simon Foundation wurde vom berühmten Motorradweltreise-Pionier Ted Simon gegründet, um das Verständnis für fremde Kulturen zu fördern, Vorurteile abzubauen und das friedliche Zusammenleben zu fördern.

Das Ziel der Foundation ist es die echten, unverfälschten Erlebnisse und Erfahrungen von Reisenden und Abenteurern zu bündeln und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, um so den Negativ-Schlagzeilen in Presse und Medien entgegen zu wirken.

In Ihrem Multimediavortrag „360 Degrees of Freedom“ nehmen Bea & Helmut die Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Reise, die garantiert Fernweh weckt.
Freuen sie sich auf spektakuläres Bild- und Videomaterial, dass sie entführt in eine Welt voll Freiheit, Abenteuer und echter Emotionen!