AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
der ABENTEUER WELT Köln.

Sitz des Veranstalters: Thomas Houf, Cäsarstraße 52. 50968 Köln
(im folgenden auch: Der Veranstalter genannt)

für ABENTEUER WELT und Multimedia Event

Veranstaltungsort der ABENTEUER WELT Köln 2017: Palladium, Schanzenstr. 40 , 51063 Köln

mit dem Aussteller
(im folgenden auch: Der Kunde genannt).

  1. Vertragsinhalt und Geltung sämtlicher Geschäftsbedingungen. 

    Das Vertragsverhältnis zwischen dem Veranstalter und dem Aussteller richtet sich ausschließlich nach den hier vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Besonderen
    Teilnahmebedingungen, den Technischen Richtlinien, dem Anmeldeschreiben und den Service-Unterlagen. Beide Vertragsseiten schließen hiermit ausdrücklich die Geltung
    sonstiger Regelungen einschließlich etwaiger AGB des Kunden für das Vertragsverhältnis aus. Beide Vertragsbeteiligte sind Vollkaufleute im Sinne des HGB.

  2. Leistungspflicht des Veranstalters / Standgrößen 

    Der Veranstalter stellt dem Kunden für die Dauer der Messe, mit den jeweils in den Besonderen Teilnahmebedingungen aufgeführten Auf- und Abbauzeiten, Standflächen zur Verfügung.
    Das von dem Kunden zu zahlende Entgelt ergibt sich aus den jeweiligen, Besonderen Teilnahmebedingungen der einzelnen Veranstaltungen. Die Mindestgröße eines Standes beträgt 6 qm.Die Zuteilung von Standflächen erfolgt nur in vollen Metern (Frontbreite und Tiefe).
    Die Bemessung und Berechnung erfolgt für alle Stände mit rechtwinkliger Begrenzung.Beim Aufbau dürfen die im Lageplan zugewiesenen Standgrenzen nicht überschritten werden. Überschreitungen müssen sofort zurück gebaut werden.
    Die Anweisungen des Ordnungspersonals und der Veranstaltungsleitung ist Folge zu leisten.
    Standüberschreitung, ergeben eine Inanspruchnahme von zusätzlicher Fläche, diese berechtigt den Veranstalter diese sofort Rechnung zu stellen. Diese Beträge sind sofort fällig.
    Die Wände sind nach Abbau frei von allen Verunreinigungen am Ort des Standes zurückzulassen.
    Die Art der Wände werden für die einzelne Veranstaltung festgelegt.

    Der Kunde haftet dem Veranstalter für alle Beschädigungen, oder Verlust, der zur Verfügung gestellten Begrenzungswände, Mobiliar und weiteren Leiheinrichtungen.

    Mit der Anmeldung/Annahme durch den Veranstalter wird keinerlei Rechtsanspruch aufeinen bestimmten Stand/Platz vereinbart.
    Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände, einschließlich der Stände, hat der Veranstalter hat Hausrecht.

  3. Anmeldung 

    Die Anmeldung erfolgt auf dem übersandten Vordruck.
    In der Anmeldung sind alle Angaben wahrheitsgemäß und vollständig auszufüllen.
    Mit der Unterschrift erkennt der Kunde die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.
    Die Anmeldung ist für den Kunden verbindlich. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Annahme.
    Der Vertrag (Aussteller-, Inserentenvertrag) gilt als rechtsverbindlich angenommen und bestätigt, wenn der Aussteller, Kunde, Inserent vom Veranstalter ein Angebot für die entstehenden Kosten erhalten hat, diesen Kosten innerhalb von 14 Tagen nicht widerspricht und mit Zusendung seiner Unterlagen (in Form von z.B. Banner, Logo, Fotos, Texten zur Veröffentlichung durch unsere Kanäle) seinen Willen zur Teilnahme an der ABENTEUER WELT Köln 2017 bestätigt.
    Die Standmiete ist in voller Höhe zu leisten, auch wenn der Aussteller aus Gründen, die von ihm nicht zu vertreten sind, an einer Nutzung des Ausstellungsstandes/der zur Verfügung gestellten Fläche gehindert sein sollte.Gelingt den fraglichen Standplatz an einen Dritten zu vermieten, so kann der Veranstalter die ihm konkret entstandenen Zusatzkosten in einer Höhe von 30 % des ursprünglichen Mietzinses als eine Pauschalentschädigung für seinen Aufwand verlangen.

  4. Annahme und Durchführung 

    Über die Zulassung der angemeldeten Firmen entscheidet der Veranstalter, ein Rechtsanspruch auf Berücksichtigung besteht nicht. Im Rahmen des Vertragsverhältnisses besteht keine Exklusivität oder ein Konkurrenzschutz. Der Kunde ist mit der Vergabe von Ständen/Flächen auch an ähnliche oder gleichartige Anbieter einverstanden. Der Veranstalter behält sich einen Widerruf der Annahme des Vertragsangebotes vor, wenn im Nachhinein Bedenken gegen die persönliche oder wirtschaftliche Zuverlässigkeit des Ausstellers bestehen oder er falsche Angaben – gleich welcher Art – im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis gemacht hat.
    Entsprechendes gilt, wenn Störungen von seinem Stand oder von damit im Zusammenhang stehenden Personen zu befürchten sind.
    Schadenersatz wird in einem derartigen Falle von Seiten des Veranstalters – gleich welcher Art – nicht geschuldet.Ohne das es der Mitteilung bedürfte, informiert der Veranstalter den Anmeldenden über seine Zulassung, u.a. durch die Übersendung der Rechnung. Die Platzzuteilung wird unter Beifügung eines Hallenplanes der die Gesamtaufteilung des Veranstaltungsgeländes verdeutlicht, jeweils spätestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn bekanntgegeben.Der Veranstalter behält sich das Recht vor, den zugewiesenen Platz nötigenfalls zu beschränken oder zu verlegen, soweit dies für den Kunden objektiv – zum Beispiel aus Sicherheitsgründen – zumutbar ist und sich keine ins Gewicht fallenden Beeinträchtigungen ergeben. Bei einer Verkleinerung der Standfläche ist entsprechend der Relation zwischen alter und neuer Quadratmeterzahl und der Nutzungsdauer eine Zuvielzahlung des Kunden nach Ende der Veranstaltung zu erstatten.

    Der Aussteller ist nicht berechtigt, ohne vorherige, schriftliche Genehmigung des Veranstalters den ihm zugewiesenen Mietplatz ganz oder teilweise Dritten – sei es entgeltlich oder nicht – zu überlassen. Auch die Aufstellung von Schildern oder anderen Werbeträgern für Dritte ist nicht gestattet. Der Veranstalter kann jederzeit die Entfernung verlangen.

    Der Veranstalter kann unter Berücksichtigung der Interessen des/der Aussteller die Veranstaltung absagen, verlegen und/oder die Öffnungszeiten ändern. Bei einer gänzlichen Absage wird der geleistete Mietzins erstattet. Die Kürzung der Veranstaltungsdauer führt zu einer anteiligen Erstattung des gezahlten Nutzungsentgeltes. Schadenersatzansprüche für die vorgenannten Fälle der Verlegung oder Verkürzung der Öffnungszeiten für die stattfindende Messe sind hiermit ausgeschlossen, soweit nicht ein grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verschulden des Veranstalters gegeben ist.

    Zwischen den Vertragsbeteiligten besteht Einigkeit, daß eine Verringerung der Öffnungszeiten mit einer Gesamtdauer von maximal sechs Stunden als messeüblich anzusehen ist und keine Rückzahlungspflicht auslöst.

  5. Ausstattung, Aufbau und Gestaltung der Stände 

    Die Stände müssen sich mit ihrer Einrichtung und den bildlichen Darstellungen und/oder sonstigen, auch gestalterischen Ausstattung einschließlich der Waren und Produkte in das Messekonzept einfügen. Darstellungen, die geeignet sind, Unfrieden bei oder zwischen einzelnen Besuchern durch persönliche Diffamierung, rassische Verhetzung oder sonstige Störungen der öffentlichen Ordnung hervorzurufen, sind unzulässig und müssen sofort vom Aussteller entfernt werden. Bei derartigen, unzulässigen Gestaltungen gelten die unter Ziffer? vorgesehenen Regelungen zur Vertragsstrafe und Nutzungsuntersagung entsprechend.Der Veranstalter hat das Recht, den Stand jederzeit zu betreten und sich vom ordnungsgemäßen Zustand einschließlich der Aufbausicherheit zu überzeugen. Der Aufbau des (jeweiligen) Standes soll entsprechend den Vorgaben in den Besonderen Teilnahmebedingungen am Aufbautag/Tag vor der Eröffnung spätestens um 16.00 Uhr begonnen sein. Die Arbeiten müssen an diesem Tag spätestens um 20.00 Uhr beendet sein. Es gelten die aufgeführten Auf- und Abbauzeiten der Messe.

    Die Auf- und Abbauzeiten sind der Ausstellerinformation zu entnehmen.

    Der Kunde haftet für die Einhaltung des Aufbauendzeitpunktes, weil alle Reinigungsarbeiten und Sicherheitsüberprüfungen noch durchgeführt werden müssen. Im Falle der nicht fristgerechten Fertigstellung hat der Kunde eine Vertragsstrafe in Höhe von 500,– Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) an den Veranstalter zu zahlen. Die aufgeführten Auf -und Abbauzeiten sind einzuhalten. Es ist untersagt vor 20.15 abzubauen , bei zu wieder Handlung ist eine Vertragsstrafe von 500,– Euro fällig.

    Geschieht dies nicht, kann der Veranstalter die Nutzung des Standes untersagen, ohne daß dadurch der Anspruch auf Konventionalstrafe und Mietzins entfällt. Der Veranstalter kann dann auch entsprechend über die Standfläche ohne Minderung der vorgenannten Ansprüche verfügen. Der Aufbau und die Ausstattung des Standes ist Sache des Ausstellers, dieser ist auch allein verantwortlich für die Einhaltung aller gesetzlichen und statischen Vorschriften. Die Aufbauhöhe darf einheitlich nur 2,5 m betragen. Höhenüberschreitungen sind schriftlich unter Beifügung eines Standplanes nebst Begründung zu beantragen, sie bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Veranstalters.

    Fahrzeuge oder Container als Ausstellungsstände sind schriftlich unter Beifügung eines Standplanes zu beantragen und bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Veranstalters. Etwaige besondere Sicherheitsauflagen der jeweiligen Hallen gehen zu Lasten des Ausstellers. Einrichtungen des jeweiligen Veranstaltungsortes, wie z.B. Notausgänge, Feuerlöschkästen, Elektroanschlüsse etc. dürfen nicht verbaut werden, sie müssen weiterhin gut sichtbar und erreichbar sein. Für jede Beschädigung der Ausstellungsgebäude und ihrer Ausstattungen bzw. Einrichtung haftet der Aussteller für sich, sein Personal, seine Beauftragten und die Besucher, die sich im Stand bzw. zur Information am Stand befinden. Die Verteilung von Prospekten und Werbematerialien außerhalb des jeweiligen Standes ist nicht gestattet. Die Anbringung von Schildern, Werbeträgern, Plakaten etc. außerhalb des eigenen Standes und an den Hallenwänden ist nicht gestattet.
    Abhängungen von der Hallendecke über dem eigenen Stand sind nur an vorhandenen Hängepunkten gestattet. Sie sind schriftlich zu beantragen und bedürfen der ausdrücklichen,schriftlichen Genehmigung des Veranstalters. Schilder und Werbeträger dürfen nicht aus der zugewiesenen Standgrenze herausragen. Jeder Aussteller ist selbst für die Einhaltung die sein Geschäft betreffenden, zivilrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Vorschriften zuständig, dies gilt auch für Bestimmungen über den An- und Verkauf von Waren, und die gesetzlichen Bestimmungen zur Einhaltung der Sonn- und Feiertagsruhe. Er hat an seinem Stand ein Schild mit dem vollen Firmennamen, ggf. Inhaber und der Anschrift anzubringen.

  6. Parken, Anfahrt und Abfahrt 

    Transporter, Lkw, Anhänger, Auflieger und sonstige Fahrzeugeinrichtungen/Aufbauten dürfen während der Messezeit, zwischen Auf- und Abbau, nur auf den gesondert ausgewiesenen Flächen abgestellt werden. Bei Zuwiderhandlung wird eine Vertragsstrafe von 500,- Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) pro Fahrzeug sofort fällig. Außerdem ist der Veranstalter berechtigt, falsch parkende Fahrzeuge auf Kosten des jeweiligen Kunden abschleppen zu lassen.Ausstellern stehen Parkplätze zu Verfügung, bitte beachten sie die Auszeichnungen.

  7. Aussteller- und Arbeitsausweise 

    Der Aussteller erhält kostenlos, gültig für die Zeit vom ersten Aufbautag bis zum letzten Abbautag, für die jeweilige Veranstaltung folgende Anzahl an Ausweisen:bis einschließlich 12 qm – 2 Ausweise, ab 12 qm – 4 Ausweise, weitere Ausweise können gegen ein Entgelt bei der Veranstaltungsleitung erstanden werden. Zusätzlich können Ausweise bei Bedarf gegen das in den später eingehenden Service-Unterlagen genannte Entgelt erworben werden.
    Nur ausgefüllte Ausweise sind in Verbindung mit einem Personalausweis oder Reisepass gültig. Sie berechtigen zum täglichen, einmaligen Eintritt auf das Messegelände. Zum kurzfristigen Verlassen des Messegeländes (Dauer max. eine Stunde) sind die Ausstellerkarten vor Verlassen des Messegeländes der Eingangskontrolle am Haupteingang zwecks Aufbringung eines Vermerkes vorzulegen. Die Karten sind nicht auf Besucher und/oder Kunden und solche Dritte übertragbar, die mit dem Betrieb des Ausstellers in keiner Beziehung stehen. Werden Ausstellerkarten an Dritte unzulässig weitergegeben, ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 500,– Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) sofort fällig.

  8. Verkaufsregelung 

    Gegen den Verkauf der angemeldeten Waren/Produkte an Besucher bestehen seitens des Veranstalters keine Einwände. Keinesfalls dürfen Getränke und/oder Speisen verkauft bzw. unentgeltlich weitergegeben werden. Gleiches gilt für Kopplungsgeschäfte, bei denen Lebensmittel (auch Speisen und Getränke) als Teil eines Warenpaketes weitergegeben werden und Entsprechendes auch für direkte oder indirekte Umgehungsgeschäfte. Eine Ausnahme von dem Verbot der unentgeltlichen Darreichung von Speisen und Getränken besteht nur, wenn der Aussteller beweist, daß es sich um eine direkte, übliche Standbewirtung für Kunden oder Geschäftsfreunde handelt. Im übrigen behält sich der Aussteller einen Widerruf dieser Regelung vor, wenn die Hallengesellschaft auch eine derartige, kostenfreie Bewirtung nicht dulden will. Auch hier gilt, daß die Einhaltung aller zivil- und öffentlich-rechtlichen Normen einschließlich der Bestimmung des UWG, des Rabattgesetzes und der Zugabenverordnung allein dem Aussteller obliegt. Sollten Speisen und/oder Getränke verkauft werden oder in sonstiger Weise unzulässig nach diesem Vertrag an Kunden weitergereicht werden, ist eine Vertragsstrafe von 1.000,– Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) je Fall verwirkt und sofort zur Zahlung fällig. Die Benutzung des Standes kann sofort untersagt werden, ohne dass damit der Anspruch des Veranstalters auf Zahlung des Entgeltes entfällt. Diese Regelung zur Vertragsstrafe und Untersagung (einschließlich des Anspruches auf die Standmiete) gilt auch beim Verkauf nicht angemeldeter Gegenstände. Im übrigen gelten im Falle der Untersagung der Weiternutzung die Bestimmungen in Ziffer 3 über die Weitervermietung hinsichtlich der Zusatzkosten bzw. nach Wahl des Ausstellers eine pauschale Entschädigung entsprechend. In jedem Fall ist der Mietzins für die Zeit der Nutzung zu entrichten.

  9. Zahlungsbedingungen 

    Nach erfolgter Zuteilung der Ausstellungsfläche erhält jeder Aussteller eine Rechnung über die Flächenmiete und den Pflichteintrag in das Abenteuer Reise Welt Magazin – zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Rechnungen, die acht Wochen vor Beginn der Messe ausgestellt werden, sind sofort rein netto zur Zahlung fällig.
    Mit Übersendung der Standbestätigung wird eine Anzahlung in Höhe von 30 % der Rechnungssumme zuzüglich der Anteil an der Mindestwerbepauschale sofort fällig. Zahlbar sofort netto, ohne Abzüge. Die Restsumme ist durch den Aussteller spätestens vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung in voller Höhe und ohne jeden Abzug zu begleichen. Rechnungen, die nach diesem Termin ausgestellt werden, sind sofort zur Zahlung fällig. Die termingerechte Zahlung der Rechnung ist Voraussetzung für den Bezug des angemieteten Standes und die Ausgabe der Ausstellerausweise. Beanstandungen gegen die ausgestellte Rechnung sind binnen zwei Wochen nach Zugang schriftlich zu erklären. Ansonsten sind alle Einwendungen für den Aussteller verwirkt. Ist der Rechnungsbetrag nicht fristgerecht beim Veranstalter eingegangen, kann dieser ohne Setzung einer Nachfrist vom Vertrag zurücktreten.Ein Zurückbehaltungsrecht oder eine Aufrechnung mit Ansprüchen gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um anerkannte oder gerichtlich bzw. notariell titulierte Beträge.

  10. Gesamtschuldnerhaftung 

    Mehrere Personen als anmietende Aussteller haften dem Veranstalter für alle Ansprüche aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag als Gesamtschuldner.

  11. Verstöße gegen die Ausstellungsbedingungen 

    Verwirkt der Aussteller einen Grund zur Schließung seines Messestandes nach diesem Vertrage, kann dies vom Veranstalter im Wege der Selbsthilfe durchgeführt werden.

  12. Allgemeine Bewachung 

    Die Ausstellungshalle wird über die Nachtzeit vollständig verschlossen. Das Aussengelände wird von einem Fachunternehmen bewacht, der Veranstalter tritt hiermit die ihm etwaig zustehenden Ansprüche aus der Bewachungstätigkeit an den Aussteller ab. Weitergehende Ansprüche bestehen zu Lasten des Veranstalters nicht. Für die Beaufsichtigung und Bewachung des Standes ist der Aussteller selbst verantwortlich, einschließlich der Auf- und Abbauzeiten. Soweit der Aussteller Sonderwachen, z.B. Nachtwächter, für seinen Stand wünscht, können diese nicht selbst gestellt werden, vielmehr muß das jeweilige Vertragsunternehmen des Hallenbetriebes eingeschaltet werden.

  13. Versicherung und Haftung 

    Der Aussteller ist für die Versicherung seiner Gegenstände und der angemieteten Fläche selbst verantwortlich. Ihn trifft für die angemietete Fläche auch die Verkehrssicherungspflicht. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für bauliche Mängel und daraus resultierende Nachteile des Ausstellers. Er tritt aber alle ihm gegen den Inhaber der Veranstaltungshallen zustehenden Ansprüche hiermit an den Aussteller ab. Der Aussteller haftet für alle Schäden, die er, sein Personal und vom Aussteller beauftragte Dritte auf dem Ausstellungsgelände verursachen. Beim Kunden am bzw. im Stand erstreckt sich die Haftung auch auf Verhaltensweisen des Besuchers. Soweit nach diesen Geschäftsbedingungen eine Vertragsstrafe geschuldet wird, führt deren Annahme nicht zu einem Erlaß/Verwirkung sonstiger Rechte. Alle Schadenersatzansprüche und sonstigen Rechte bleiben insoweit vorbehalten. Der Veranstalter haftet – unabhängig von sonstigen Regelungen dieser Vereinbarung – für nachweislich von ihm oder seinen Mitarbeitern vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldete Schäden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Eine Schadenersatzpflicht ist auch ausgeschlossen, wenn infolge höherer Gewalt, terroristischen Angriffes, Aufruhrs oder sonstigen, vom Veranstalter nicht zu vertretenden Gründen der Ausstellungsbereich oder die gesamte Ausstellungsfläche vorübergehend oder für längere Zeit geräumt werden muß.Für Schäden an Stand, Ausrüstung, Ausstellungsgütern und Eigentum der auf bzw. am Stand tätigen Person und für die Schäden die durch Dritte entstehen, kann wegen des Schadenfalles von Seiten des Ausstellers der bestehende Versicherungsschutz bei entsprechender Vereinbarung in Anspruch genommen werden.
    Alle Ansprüche gegen den Veranstalter sind spätestens einen Monat nach Beendigung der Messe schriftlich anzumelden.

  14. Räumung/Abbau 

    Es gelten zunächst die Besonderen Teilnahmebedingungen mit ihren Spezifikationen für den jeweiligen Veranstaltungsort. Ein vorzeitiger Abbau ist nicht gestattet. Verstößt der Aussteller gegen diese Bestimmungen, ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 500,– Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) fällig. Auch Zweiräder dürfen aus Sicherheitsgründen erst nach Messeschluß ab 20.15 Uhr aus den Hallen gebracht werden. Der Veranstalter ist bei einer nicht ordnungsgemäßen Räumung (jeweiliger Zeitpunkt der Endräumung entsprechend den Besonderen Teilnahmebedingungen) berechtigt, diese und auch ggf. eine notwendig werdende Lagerung von Gegenständen auf Kosten und Gefahr des Ausstellers zu veranlassen. Die Herausgabe der Ausstellungsgegenstände erfolgt nur gegen eine Bestätigung, wonach der Aussteller seinen sämtlichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Veranstalter nachgekommen ist. Der von dem Aussteller gemietete Platz ist dem Veranstalter im ursprünglichen Zustand sauber zurückzugeben.

  15. Abfallbeseitigung 

    Beim Auf- und Abbau anfallender Abfall ist vom Aussteller zu entsorgen. Bei der Verwendung von Teppichböden ist die Verklebung mit doppelseitigem Klebeband untersagt. Falls Klebstoff- bzw. Klebebandreste auf dem Hallenboden verbleiben, werden die Säuberungskosten dem Aussteller in Rechnung gestellt. Der Einsatz von Einwegteppichware ist zu vermeiden. Bei Einwegboden besteht auf jeden Fall die Verpflichtung der Entsorgung durch den Aussteller. Sind nach der offiziellen Abbauzeit noch Gegenstände – gleich welcher Art – im Standbereich vorhanden und nicht eindeutig gekennzeichnet, daß diese Gegenstände gerade im Wegtransport begriffen sind, ist der Veranstalter berechtigt, die fraglichen Gegenstände als Abfall auf Kosten des Ausstellers zu entsorgen. Um die Entsorgungskosten auch im Interesse aller Aussteller möglichst gering zu halten, sowie zum Schutze unserer Umwelt, ist der Abfall entsprechend den örtlichen Gegebenheiten getrennt zu entsorgen. Details dazu finden sich in den jeweiligen Service-Informationen. Verstößt der Aussteller gegen Bestimmungen des Abfallrechtes, ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 500,– Euro (zzgl. der Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen, gesetzlichen Höhe) fällig.

  16. Katalog 

    Der Veranstalter, oder ein von ihm beauftragter Dritter, gibt ein Magazin heraus, der ein Verzeichnis der Ausstellung und der Haupt-/Ausstellungsgegenstände, neben dem Programm, enthält. Der Veranstalter ist bemüht, eine einmalige Firmeneintragung vorzunehmen, wenn alle notwendigen Daten gemäß den hierfür übersandten Formularen rechtzeitig vor dem jeweiligen Einsendeschluß bei ihm vorliegen, ein Rechtsanspruch auf die Eintragung besteht aber nicht. Wünscht der Aussteller zusätzliche Eintragungen und/oder Anzeigen werden diese nach den Listenpreisen berechnet.

  17. Vertragstext 

    Der vorliegende Text der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Besonderen Teilnahmebedingungen, die Technischen Richtlinien, das Anmeldeformular geben den Vertragsinhalt vollständig und richtig wieder. Nebenabreden wurden nicht getroffen. Abänderungen dieses Vertrages sowie Sonderregelungen und alle Genehmigungen nach diesem Vertrage bedürfen der Schriftform.

  18. Gerichtsstand 

    Gerichtsstand für alle Ansprüche aus und im Zusammenhang zu diesem Vertrag ist Köln.A 17 Reinigung

    Die ABENTEUER WELT Köln Messe Event sorgt für die Reinigung der Gänge in den Ausstellungshallen. DieReinigung der Stände obliegt dem Aussteller und muss täglich vor Messebeginn beendet sein. Lässt der Aussteller nicht durch sein eigenes Personal reinigen, dürfen nur von der ABENTEUER WELT Köln Messe Event zugelassene Unternehmen damit beauftragt werden. Von der der Kölner Event – E Werk, Köln Event Veranstaltungs GmbH nicht zugelassene Reinigungsunternehmen werden aus den Ausstellungsräumen verwiesen.

    A 18 Gastronomische Versorgung

    Die gastronomische Versorgung innerhalb der Ausstellungsräume obliegt alleine der von der der Kölner Event – E Werk , Köln Event Veranstaltungs GmbH eingesetzten Pächterin. Bier- und sonstige Getränkebelieferungen dürfen nur durch die von der der Kölner Event – E Werk , Köln Event Veranstaltungs GmbH vertraglich gebundenen Unternehmen ausgeübt werden.

    A 14 Haftung und Versicherung

    Die ABENTEUER WELT Köln Messe Event hat dafür zu sorgen, dass sich die Ausstellungsräume und deren Zugänge während der Veranstaltung in einem Zustand befinden, der die Verwendung zum vertragsgemäßen Gebrauch gewährleistet. Im übrigen gilt folgende Regelung:

    a) Gegenüber Ausstellern, die nicht Kaufleute im Sinne des HGB sind, haftet die ABENTEUER WELT Köln Messe Event nur für solche Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Vertragsverletzung der ABENTEUER WELT Köln Messe Event oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der ABENTEUER WELT Köln Messe Event beruhen; dies gilt auch für Schäden aus der Verletzung von Pflichten bei den Vertragsverhandlungen.

    A 15 Fotografieren, Filmen, Videoaufnahmen und Zeichnen

    Filmen, Fotografieren sowie das Anfertigen von Zeichnungen und Videoaufnahmen sind innerhalb der Ausstellungsräume nur Personen gestattet, die hierfür von der Veranstaltungsleitung ABENTEUER WELT Köln Messe Event zugelassen sind und einen von der ABENTEUER WELT Köln Messe Event ausgestellten gültigen Ausweis besitzen. Die Herstellung von fotografischen oder sonstigen Aufnahmen von den Ständen anderer Aussteller ist in jedem Falle unzulässig. Bei Zuwiderhandlungen kann die Veranstaltungsleitung ABENTEUER WELT Köln Messe Event unter Anwendung rechtlicher Möglichkeiten die Herausgabe des Aufnahmematerials verlangen. Standaufnahmen, die außerhalb der täglichen Öffnungszeiten gemacht werden sollen und eine besondere Ausleuchtung erfordern, bedürfen der Zustimmung der Veranstaltungsleitung ABENTEUER WELT Köln Messe Event.
    Zu derartigen Aufnahmen ist die Einschaltung der Ringleitung und damit die Anwesenheit des Hallenelektrikers erforderlich. Die dadurch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Ausstellers, soweit sie nicht vom Fotografen übernommen werden. Die ABENTEUER WELT Köln Messe Event ist berechtigt, Fotografien, Zeichnungen, Film- und Videoaufnahmen vom Messegeschehen, den Ständen und den Ausstellungsgütern anfertigen zu lassen und diese für Werbung oder allgemeine Presseveröffentlichungen zu verwenden.